ÜBER MICH

Reden ist nicht einfach nur reden - es ist eine Berufung, in die man hineinwächst.
 

Dank meiner Erfahrungen habe ich einen besonderen Blick für Lebensgeschichten, Schicksale und Gefühle von Menschen entwickelt. Einfühlsam greife ich die Wünsche und Anregungen meiner Klientinnen und Klienten auf.

 

Die Gespräche im Vorfeld sind mir sehr wichtig, um einen Eindruck von den Menschen zu bekommen, die im Mittelpunkt der Rede stehen werden. Beim Schreiben des Manuskripts arbeite ich behutsam die Wesenszüge heraus, die diese Personen so einzigartig gemacht haben. Ich zeichne ihre Lebenswege nach, rücke – je nach Anlass – ihre besonderen Charaktereigenschaften und Stationen ihres Lebensweges in den Blickpunkt.

Behutsam schlage ich einen Bogen zwischen den Menschen, um die es in den Reden geht, und den Zuhörerinnen und Zuhörern. 

Ich bin in einem Pfarrhaus aufgewachsen. Unser Heim war ein Ort der Begegnung, der Gespräche, der Seelsorge: Viele Menschen suchten bei meinen Eltern Rat und Hilfe. Verliebte Paare besprachen mit meinem Vater ihre Hochzeit, einige kamen bald wieder zum Taufgespräch. Trauernde waren zu Gast, um über die Trauerfeier eines geliebten Angehörigen zu reden oder auch um einfach nur Trost zu finden. Für Menschen in Not stand die Tür zum Pfarrhaus immer offen. 

 

Meine Eltern schenkten ihren Mitmenschen gerne ihre Zeit. Ich bewunderte sie dafür, wie gut sie es verstanden, auf andere einzugehen, ihnen zuzuhören und ihnen ohne allzu viele Worte neue Kraft zu geben. Mit ihrer einfühlsamen Art verstanden sie es auch, meine Geschwister und mich im christlichen Miteinander zu prägen: Den Mitmenschen mit ihren Sorgen und Nöten beizustehen und ihnen behilflich zu sein. 

 

Meine Eltern haben mich geprägt. Warum ich kein Theologie-Studium begonnen habe? Es wäre nicht mein Weg gewesen. Ich interessierte mich auch für andere Religionen und Weltanschauungen, habe mich unter anderem mit Buddismus und dem Islam beschäftigt, habe Israel und Palästina bereist. Hierdurch entwickelte ich ein tiefes Verständnis und eine Wertschätzung der Vielfalt in unserer Gesellschaft, selbstverständlich auch für Menschen ohne Glaubenszugehörigkeit.

Vor allem aber begeisterte ich mich schon als Kind für die Musik und die damit verbundene Möglichkeit, mit meinem Gitarrenspiel die Menschen zu erreichen. Sehr bald begleitete ich meinen Vater in seiner seelsorgerischen Aufgabe zu Hochzeiten, Taufen, und Beerdigungen, die ich musikalisch umrahmen durfte. Musik und Menschen wurden dann auch zu meinen beruflichen Inhalten.

 

Als Diplom-Pädagoge untermauere ich meine berufliche Qualifikation mit einem Hochschulstudium für Musik. Mein Hauptinstrument ist bis heute die „Konzertante Gitarre“.

 

Im Rundfunksender Bel Canto war ich einige Zeit für die Auswahl der klassischen Musik und die Anmoderation zuständig.

Im „nicht stillstehen, sich ständig weiterentwickeln und dazuzulernen“ steckte ich mir immer wieder spannende, neue Ziele, um meiner Persönlichkeit Raum zu geben. Es folgten Aus-und Fortbildungsseminare in Psychologie, Musiktherapie, Ausbildung in der Verlust- und Trauerbewältigung.

 

Als konzertanter Musiker unterrichte ich seit vielen Jahren und mit großer Freude Gitarre und Musiktheorie. Meine Gitarre und ich, aktiv bei musikalischen Begleitungen von Feiern, blieb immer ein Engagement, das mir ans Herz gewachsen war. Die Bedeutung von ganz persönlichen und individuell gestalteten Anlässen, wie Trauerfeiern, Trauungen, Taufen und Willkommens-Zeremonien neugeborener Kinder wurden mir immer mehr bewusst.

 

Über ein Vertretungsengagement erschloss sich mir die Möglichkeit, als Festredner meine eigenen Ideen und Ausführungen in persönlich gehaltenen Feiern umzusetzen. Ein ehemaliger katholische Priester, den ich bei Hochzeiten und Trauerfeiern vertreten durfte, bestärkte mich in dem Vorhaben, mich ganz für das Amt des Redners einzusetzen. Er setzte mich zunächst als sein Vertreter ein, und als er dann in den Ruhestand ging, übergab er mir seine Dienste, die ich nun seit über zehn Jahren erfolgreich ausübe.

 

In den vergangenen Jahren konnte ich in meiner emphatischen Haltung gegenüber meinen Klienten, den eigenen Blick auf deren Geschichten und Schicksale in besonderer Art entwickeln. Diskret verfasse ich Manuskripte, arbeite markante Wesenszüge und Lebensschwerpunkte aus, um sie in einem großen, versöhnlichen Bogen in meiner Rede vorzutragen. Dabei berücksichtige ich stets die Wünsche und Anregungen meiner Klienten.

 

Jeder Anlass gestaltet sich einmalig und es ist mir wichtig, dass mein Engagement in guter und wohltuender Erinnerung bleibt. Dies wird immer mein Anliegen sein, und dafür engagiere ich mich mit Leidenschaft und Herzblut. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken mich, dieser Berufung zu folgen.

Mein Credo:

Reden - so einzigartig wie jede Persönlichkeit

Mein Tätigkeitsbereich:

Baden-Württemberg/ Schweiz (NWZZ)

   Werdegang

  • Pädagogisches Studium, Musik-Hochschule Trossingen

  • Moderator im bayrischen Rundfunksender 'bel canto', München

  • Musiktherapeutische Weiterbildung / Modellstudiengang 
    Musiktherapie, Heidelberg

  • Psychologische Fortbildung mit Supervisionen/ Psychologie in der Arbeit mit depressiven Menschen, ev. Landeskirche Karlsruhe

  • Weiterbildung zum Thema Trauer & Verlust, 
    Darmstadt/
     Heidelberg

  • Fortbildung 'Mentale Stärken', DHG Heidelberg

  • konzertierender klassischer Gitarrist

  • Pädagogische Arbeit Musikunterricht Gitarre und Musiktheorie

  • freier Redner bei Trauungen, Trauerfeiern und Beisetzungen Willkommensfeiern für neugeborene Kinder, sowie privaten Feste und Betriebsfeiern

© 2023 by Simon Blom. Erstellt von Lena Schmidt mit Wix.com